Kick-off und Onboarding
Kick-off und Onboarding: Wie der erste Tag den Rest bestimmt
Kick-off und Onboarding: Wie der erste Tag den Rest bestimmt
Der erste Tag: Eine verschenkte Chance
Stell dir vor: Neue Kollegin, erster Tag. Sie bekommt einen Laptop, eine Tour durchs Büro, einen Stapel Links zum Confluenace-Space und die Info, dass am Donnerstag immer Teamlunch ist. Nach zwei Wochen kennt sie die Codebase besser als die Gesichter ihrer Teamkollegen. Nach einem Monat hat sie ein mentales Modell davon, wie das Team tickt – und dieses Modell stimmt in den seltensten Fällen.
Das ist kein Einzelfall. Die meisten Onboarding-Prozesse sind technisch durchdacht und menschlich katastrophal. Man investiert Stunden in Tool-Setups und Zugangsrechte, aber null Minuten in die Frage: Wie wird dieser Mensch Teil unseres Teams?
Ein Onboarding Event kann genau diese Lücke füllen. Nicht als Nice-to-have am Ende der ersten Woche, sondern als zentraler Baustein des Onboardings. Weil die ersten Tage entscheiden, ob jemand sich zugehörig fühlt – oder nur anwesend ist.
Kick-off Events: Mehr als eine Agenda mit Motivationsrede
Kick-off Events haben einen schlechten Ruf, und meistens verdienen sie ihn. Der typische Ablauf: Die Führungskraft hält eine Rede über die Vision fürs nächste Quartal. Es gibt ein paar Folien mit Zahlen. Dann ein Icebreaker, bei dem sich alle mit einem Fun Fact vorstellen. Und zum Schluss: „Hat noch jemand Fragen?“ Stille. Ende.
Das Problem: Kick-off Events sollen Aufbruchstimmung erzeugen – aber die meisten erzeugen Höflichkeit. Man applaudiert, man nickt, man geht zurück an den Schreibtisch. Was fehlt, ist der Moment, in dem das Team spürt: Wir machen das wirklich zusammen.
Mit Impro-Methoden gestalten wir Kick-off Events so, dass dieser Moment passiert. Nicht durch motivierende Reden, sondern durch gemeinsame Erfahrungen. Wenn ein Team zusammen improvisiert, entsteht etwas, das keine Präsentation schafft: ein gemeinsames Erlebnis, auf das man sich später beziehen kann. Ein „Weisst du noch, als wir…?“
Onboarding Veranstaltung: Zugehörigkeit von Tag eins
In der Onboarding-Veranstaltung geht es um etwas, das kein Wiki-Eintrag leisten kann: das Gefühl, dazuzugehören. Neue Teammitglieder bringen frische Perspektiven mit, aber sie trauen sich oft nicht, sie zu teilen. Weil sie erst mal „verstehen wollen, wie es hier läuft“. Und bis sie sich trauen, haben sie die unausgesprochenen Regeln längst übernommen – inklusive der schädlichen.
Unsere Onboarding-Formate sind darauf ausgelegt, genau das zu verhindern. Sie schaffen Situationen, in denen alte und neue Teammitglieder auf Augenhöhe interagieren. In denen Hierarchien für eine Weile irrelevant werden. In denen die neue Person nicht Zuschauerin ist, sondern von der ersten Minute an Mitgestalterin.
Das funktioniert, weil Impro keine Vorwissen voraussetzt. Man muss nicht die Firmengeschichte kennen, keine Abteilungsstrukturen verstehen, keinen Jargon beherrschen. Man muss nur bereit sein, sich einzulassen. Und genau das ist auch die wichtigste Eigenschaft für ein funktionierendes Team.
Teamentwicklung beginnt mit dem Anfang
Teamentwicklung in Köln, München oder sonstwo beginnt nicht beim jährlichen Offsite. Sie beginnt am ersten Tag. Bei der Frage, wie neue Menschen ins Team kommen. Bei der Frage, wie ein neues Projekt startet. Bei der Frage, ob ein Kick-off Event nur ein Kalendereintrag ist – oder ein echter Anfang.
Was wir dabei immer wieder beobachten: Teams, die ihren Start bewusst gestalten, haben später weniger Konflikte. Nicht weil sie harmoniesüchtig werden, sondern weil sie früh die Basis gelegt haben für etwas, das man nicht so leicht nachrüsten kann: Vertrauen.
Ob Teambuilding Workshop in München oder Teamentwicklung in Köln – wir gestalten den Anfang so, dass der Rest leichter wird. Nicht perfekt. Aber leichter.
Drei Fehler, die Teams beim Onboarding machen
Erstens: Die Informationsflut. Neue Mitarbeitende werden in der ersten Woche mit so viel Input bombardiert, dass die wichtigsten Dinge untergehen – nämlich die menschlichen Verbindungen. Wer am Freitagabend zehn Confluence-Seiten gelesen hat, aber nicht weiß, wen er bei einem Problem ansprechen kann, ist schlecht ongeboardet.
Zweitens: Der Buddy-System-Mythos. Ja, einen Ansprechpartner zu haben ist gut. Aber wenn der Buddy selbst überlastet ist und das Onboarding als zusätzliche Aufgabe sieht, entsteht keine Verbindung – sondern schlechtes Gewissen auf beiden Seiten.
Drittens: Der fehlende Teammoment. Viele Onboardings sind bilateral: neue Person und HR, neue Person und Teamlead, neue Person und Buddy. Was fehlt, ist der Moment, in dem die neue Person das Team als Ganzes erlebt – und das Team die neue Person. Ein gut gestaltetes Onboarding Event kann genau dieser Moment sein.
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